The attacks of March 11th in Madrid, in which several Moroccans took part, have changed teh relationship between the Spanish and Muslims. Before, they lived next to one another, with little trouble, but also little integration. Spaniards have become much more suspicious, and life has gotten much more difficult for Moroccans. However, there is also a belief that Spanish society has reacted rather tolerantly. {(continued below in German)} Die Bombenanschl_ge des Terrornetzwerks El Kaida in Madrid am 11. M_rz vergangenen Jahres, an denen haupts_chlich Marokkaner beteiligt waren, haben das Verh_ltnis der Muslime und Spanier deutlich ver_ndert. Vorher lebten sie nebeneinander her, ohne viel voneinander zu wissen. Es gab keine Ausschreitungen, keine Diskriminierung, aber auch keine Integration. Die Anschl_ge h_tten Letzteres sehr deutlich gemacht, glaubt Mohamed El Afifi, Sprecher des Centro Cultural Isl_mico in Madrid, der gr?_ten der sechs Moscheen in Spanien: “Pl_tzlich wurden die Spanier misstrauisch.” Vielen Marokkanern sei nach den Anschl_gen gek_ndigt worden, viele h_tten bis heute keinen neuen Job gefunden. Auch bei der Wohnungssuche h_tten Muslime heute viel mehr Probleme. “Das liegt auch daran, dass fast alles, was wir im Fernsehen _ber den Islam erfahren, derzeit negativ ist”, sagt die aus Syrien stammende Journalistin Malak Mustafa Sahioni. Dennoch glaubt sie wie auch Afifi, dass die spanische Gesellschaft im Vergleich zur britischen oder amerikanischen toleranter reagiert habe. Afifi: “Sie haben nicht begonnen, uns alle zu hassen, im Gegenteil, sie wollten auf einmal mehr _ber den Islam wissen, und die Regierung hat von Anfang an geholfen, dass die Menschen zwischen Terroristen und Muslimen unterscheiden.” Die Regierung hat in den vergangenen Monaten einiges bewegt, so bekamen Anfang dieses Jahres viele Tausende illegal in Spanien lebender Muslime eine Aufenthaltsgenehmigung. Zudem wurde endlich die vor drei Jahren gestartete Initiative, in der Schule nicht nur katholische Religion, sondern auch andere Glaubensrichtungen in einem Fach geb_ndelt zu lehren, umgesetzt. Und: Die Mittel f_r kostenlose Sprachkurse wurden aufgestockt. Aber auch die Muslime selber h_tten durch den Terror vom 11. M_rz gelernt, sagt Sahioni: “Sie haben verstanden wie wichtig die volle Integration ist.”

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